16. November 2015: Zero Tolerance oder Liberalisierung? Umgang mit Pyros und Fussballfans

Stefan Bohrer Tageswoche

16. November 2015 um 18:30h in der Rotblau Bar im St. Jakob-Park Basel

Pyros gehören trotz Verbot zum Alltag in Fussballstadien. Das Fehlverhalten Einzelner führt zu neuen Regeln, die alle treffen wie z. B. Alkoholverbot, verschärfte Eintrittskontrollen und Hooligan-Konkordat. Wenn Verbote keine Wirkung zeigen, muss man über neue Wege diskutieren. Ist Zero-Tolerance gescheitert?
Wir wollen aber auch über das Grundsätzliche diskutieren. Wie kommen wir als Gesellschaft weg von der Verantwortungsdelegation an Institutionen – zurück zu Mitverantwortung des Einzelnen? Welche Rolle spielen dabei die Fans, welche die Clubs und welche die Medien?

Es diskutieren: FCB Präsident Bernhard Heusler, Regierungsrat Baschi Dürr, CEO Swiss Football League Claudius Schäfer und Sportjournalist Florian Raz.  Moderation: Journalist Patrick Künzle

Bild: Zur Verfügung gestellt von Stefan Bohrer

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Die Medienberichterstattung zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg: “Grossstädtisches Format gesucht”

In seiner wöchentlichen Kolumne in der BaZ ging Manfred Messmer auf die Suche nach “Grossstädischen Format” – gefunden hat der das Freiheitspodium…..

“Im von der Kleinbasler FDP initiierten «Freiheitspodium», kämpft ein origineller Mix aus Freisinnigen, Anarchisten und Kulturaktivisten gegen den alles erstickenden Formalismus und Staatsinterventionismus. Liberale Konzepte zur Sterbehilfe, Gastronomie und Drogenpolitik werden dort diskutiert, über Vorstösse im Grossen Rat finden sie Eingang in die Entscheidungsprozesse. Reicht das für einen Umschwung?”

Der ganze Artikel – auch auf www.arlesheimreloaded.ch

Grossstädisches Format gesucht BaZ 20.05.2015

Nächstes Freiheitspodium: Drogenlegalisierung am 26. März 2015

Das nächste Freiheitspodium findet am 26. März 2015 um 18:30h im Restaurant Parterre im Kleinbasel statt.

Drogenpolitik am Scheideweg! Was sind die Alternativen zur Prohibition?

Drogen sind fester Bestandteil unseres Alltages. In Form von Kaffee, Alkohol oder Tabak legal und beliebt, als Cannabis nicht legal, aber weit verbreitet. Anders bei härteren Drogen wie Heroin, Kokain oder LSD. Im Kampf gegen diese Suchtmittel wendet der Staat Millionenbeträge auf. Nachdem weltweit Experten zum Schluss gekommen sind, dass Verbote die Drogenprobleme nicht zu lösen vermögen, befasst sich das Basler Freiheitspodium mit der Frage: Drogen legalisieren statt verbieten?

Teilnehmer
Daniel Stolz – FDP-Nationalrat
Prof. Peter Albrecht – Experte für Betäubungsmittelstrafrecht
Alexandra Nogawa – Vorstandsmitglied von Eltern gegen Drogen
Joël Thüring – SVP Grossrat

Inputreferat
Thomas Kessler

Moderation
Martina Rutschmann – Journalistin bz Basel

Drogenliberalisierung

Reminiszenz ans Hafenfest “Wirf Verbote über Bord”

Für eine lebendige Gastroszene in der Rheingasse

Das OK des Basler Freiheitspodiums freut sich über den Vorstoss von „Kulturstadt Jetzt“ für eine lebendige Gastroszene in der Rheingasse. Wie bereits am Freiheitspodium zum Thema „Paragrafenwahn statt dynamische Gastroszene“ diskutiert, soll es bezüglich Lärm, Öffnungszeiten und Almendnutzung weniger statt mehr Regeln und vor allem Gleichbehandlung geben. Dazu braucht es aber kein jahrelanges Planungsverfahren mit anschliessender langwieriger Baustelle für eine Umgestaltung der Rheingasse.

Artikel dazu in der Basellandschaftliche Zeitung “Kulturkreise fordern eine lebendige Gastroszene”

Rückblick Freiheitspodium „Bevormundung oder Selbstbestimmung im Alter“

Podium Selbstbestimmung im Alter

Eine Mehrheit der Schweizer will laut einer Umfrage der Zeitung «reformiert.» das Recht auf Sterbe- bzw. Suizidhilfe haben, sofern sie vom Leben genug haben oder darunter leiden. Muss der Gesetzgeber diesbezüglich aktiv werden, sollen Spitäler die Türen für Suizidhelfer öffnen?

Diesen und weiteren Fragen stellten sich am 6. November 2015 am ersten Freiheitspodium in Grossbasel West Regierungsrat und Gesundheitsminister Lukas Engelberger, die Exit-Präsidentin Saskia Frei, Urs Baudendistel, Heimleiter und Vorstandsmitglied der Basler Alterspflegeheime sowie der Zukunftsforscher Andreas Walker. Moderiert wurde das hochkarätige Panel von Tageswoche-Redaktor Remo Leupin.

Die Podiumsteilnehmer waren sich einig, dass sich das gesellschaftliche Klima in den vergangenen 10 Jahren stark verändert hat. Heute sitzt eine Generation an den Schalthebeln, die sich gewohnt ist, dass Verbote out sind und der Mensch sich selbstbestimmt und frei auch für Dinge entscheiden darf, die früher tabuisiert oder verboten waren, so beispielsweise auch für den Suizid. Diese Haltung bestimmt heute auch weitgehend die ältere Generation. In der Frage wie – und v.a. wie weit – diesem Bedürfnis entgegen zu kommen sei, gingen die Meinungen stark auseinander. Einig waren sich aber alle im Aspekt, dass sicher nicht Druck auf ältere Menschen gemacht werden darf und es auch nicht das Ziel sein kann, das Gesundheitswesen dahingehend zu ökonomisieren.

Wie FDP-Grossrat Stephan Mumenthaler im Namen der Organisatoren zum Schluss bemerkte, war es aber auch kein Ziel der Veranstaltung, sich in allen Aspekten einig zu werden. Wichtig sei vielmehr, sich mit diesen Fragen – und den unterschiedlichen Standpunkten – bewusst auseinanderzusetzen. So wurde denn auch am anschliessenden Apéro unter den Teilnehmern angeregt weiter rege debattiert.
Beitrag über das Freiheitspodium auf livenet.ch – Das Webportal von Schweizer Christen

“Mut zum Leben statt Angst vor dem Sterben fördern”

Freiheitspodium vom 6. 11. 2014: “Bevormundung oder Selbstbestimmung im Alter?”

Flyer Front Selbstbestimmung

Die Zeitung «reformiert» vermeldet: der Alterssuizid ist mehrheitsfähig

Heute darf Sterbehilfe nur für hoffnungslos kranke oder schwer leidende Menschen geleistet werden. Aus freiheitlicher Sicht ist die Eigenverantwortung bis in den Tod zu begrüssen. Ethiker stellen sich die Frage nach dem gesellschaftlichen Druck auf alte Menschen. Die religiöse Sicht, dass das Leben nicht selber beendet werden darf, gehört auch zum Thema. Am nächsten Freiheitspodium wird darüber diskutiert, ob bestehende Regeln gelockert werden sollen und was für Konsequenzen zu erwarten wären.

Datum/Ort: Donnerstag, 6. November 2014 / 18:30h Stellwerk Bahnhof St. Johann, Basel

Es diskutieren:

Lukas Engelberger – Regierungsrat – Vorsteher des Gesundheitsdepartements
Saskia Frei – Präsidentin EXIT
Andreas M. Walker – Zukunftsforscher
Urs Baudendistel – Heimleiter Johanniter & Vorstand Verband Basler Alterspflegeheime

Moderation: Remo Leupin – Tageswoche

Zum Flyer Freiheitspodium Selbstbestimmung im Alter!